Erlebnispädagogik

In Kooperation mit einem kleinen Team von Diplom- Sozialpädagogen und Erlebnispädagogen von „erlebnistage" bieten wir verschiedene Elemente des Bergsports sowie der Erlebnispädagogik an.
Unsere bereits mehrfach und sehr erfolgreich durchgeführten 2½-tägigen "Projekttage" beinhalten erlebnispädagogische Übungen in Verbindung mit Klettersteigen. Unten finden Sie zu dem Thema „Klettern" einige Hintergrundinformationen.

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Erlebnispädagogik ist eine Art Technik der Gruppenarbeit. Intensive Ereignisse und deren Reflexion ermöglichen den SchülerInnen, dass künftige Entscheidungen, aber auch Handeln und Verhalten durch eigene Erfahrungen und Modelllernen an Gruppenmitgliedern oder Situationen geprägt und davon beeinflusst werden.
Erfahrungen werden im Leben junger Heranwachsender immer stärker medial vermittelt und durch restriktive Wohnumwelten oft verhindert. Erlebnispädagogik schafft Räume für unmittelbare Natur- und Sozialerfahrungen.
Gezielt geschaffene Lernsituationen stellen die Schüler vor persönliche und soziale Herausforderungen. Hierfür dienen Interaktionsspiele, bei denen das soziale Verhalten der Lernenden im Mittelpunkt steht. Ziel ist hierbei, das zwischenmenschliche Verhalten der Schüler zu verbessern. Im Vordergrund steht ein handlungsorientierter Ansatz und die Aufarbeitung (Reflexion) der Handlungen. Interaktionsspiele reduzieren die Komplexität auf zu behandelnde Brennpunkte. Zum Beispiel sind Ursachen von Störungen leichter erkenn- und behandelbar.

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In einem Vorgespräch mit der Klassenleitung werden zunächst Ziele und organisatorische Dinge abgeklärt. Ausgehend von den Erfordernissen und den pädagogischen Zielsetzungen wird ein individueller Programmablauf erstellt.

Aus finanziellen wie auch aus zielorientierten Erwägungen hat sich ein 2½-tägiger Aufbau bewährt. Die Projekttage sind systematisch aufgebaut. Die Schüler werden von Beginn an in die Organisation und die Planung mit einbezogen. Der Alltag wird damit als wichtiges Lernfeld genutzt. Unabhängig von jedem Programm bietet er eine Vielfalt an Lernsituationen.IMG 2121
Die Schüler versorgen sich in einem Selbstversorgerhaus komplett selbst. Sie nehmen Aufgaben wahr wie zum Beispiel Kochen, Spülen und Tischdienste. Sie müssen selbsttätig handeln und sind verantwortlich für die ihnen übertragenen Aufgaben. Hierfür müssen sie sich im Team austauschen und ergebnisorientiert arbeiten. Durch ihren Auftrag übernehmen sie Verantwortung für die ganze Klasse und für das Gelingen der Projekttage.

Die Unterkunft ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

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