Winterbergsteigen - der Kopftörlgratgrat

Der Kopftörlgrat im Kaisergebirge

Im Sommer ist der Kopftörlgrat auf die Ellmauer Halt, mit 2344m der höchste Gipfel des Kaisergebirges, einer der beliebtesten –und leider auch meisten überlaufenen- Genussklettereien im Kaisergebirge. Aufgrund seiner Länge (ca. 1400 Klettermeter bei ca.600 Hm am Grat selbst, anspruchsvoller Abstieg!) darf er aber nicht unterschätzt werden. Dies gilt noch viel mehr im Winter unter deutlich schwierigeren Bedingungen!
Die Kletterei verläuft über 6 Türme und den Gipfelturm. Die maximalen Schwierigkeiten liegen im oberen vierten Grad, meistens im zweiten bis dritten Grad, oft leichter. Aber gerade diese „leichteren" Passagen sind bei winterlichen Verhältnissen deutlich anspruchsvoller, da sie meist nur schwer abzusichern sind und deshalb entsprechende Konzentration, Vorsicht und vermehrt Zeit erfordern.
Meist ist ein Biwak am Grat notwendig, d.h. der Rucksack ist durch die zusätzliche Ausrüstung deutlich schwerer. Dafür wird man mit einem Abenteuer der ganz besonderen Art belohnt.

Geplantes Programm:

1.Tag: Gemeinsame Anreise ab Nürnberg (oder alternativ Treffen vor Ort im Tal), Aufstieg zur Gruttenhütte, 1620m. Übernachtung im Winterraum.
2. Tag: Von der Gruttenhütte Aufstieg zum Einstieg am Kopftörl. Kletterei über den Grat, soweit es geht, wenn möglich bis zum Gipfel der Ellmauer Halt. Biwak unterwegs oder am Abstieg (Klettersteig). Eine Begehung an einem Tag mit Rückkehr zur Gruttenhütte dürfte nur bei sehr günstigen Verhältnissen möglich sein!
3. Tag: Weiter über den Grat oder den Abstiegsweg über den Gamsängersteig zur Gruttenhütte und weiter ins Tal. Heimreise.

Voraussetzungen:
Der Kopftörlgrat im Winter ist vergleichbar mit einer sehr anspruchsvollen Hochtour in den Westalpen! Aspiranten benötigen nicht nur eine sichere Steigeisentechnik im verschneiten Fels bis zum 4. Schwierigkeitsgrad, sondern auch eine hervorragende Kondition und Ausdauer sowie eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber den natürlichen Widrigkeiten, die solch ein großes Unternehmen zwangsläufig mit sich bringt, vor allem Kälte, u.U. auch starker Wind.
Und nicht zu vergessen der schwerere Rucksack, da es sich um eine 2-Tagestour mit Biwakausrüstung handelt.

Termin: Nach Absprache bei günstigen Verhältnissen ab Januar bis April
Kosten: 840,- Euro
1 Teilnehmer pro Bergführer

Zusatzkosten: eigene Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung

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